Das Projekt

Ein Konzert planen und durchführen - wie hat man sich das vorzustellen? Dieser Frage und somit Aufgabe stellen wir uns. Da für uns mittlerweile die Hälfte unseres Studiums abgeschlossen ist, finden wir, dass es Zeit ist selbst Erfahrungen in der Aufführungspraxis für den späteren Beruf zu sammeln. Somit liegt unser Kantatenprojekt rein in studentischer Hand. Musikalisch unterstützt werden wir dabei lediglich vom Chor der Hochschule für Kirchenmusik Dresden. Das wir dabei in Zeiten des Coronavirus einigen Schwierigkeiten gegenüberstehen, ist selbstredend, dennoch ist es uns ein Anliegen, die Freuden der Kirchenmusik auch in diesen Zeiten zu spenden.

  • Ostern als höchstes Fest der Christen, Neubeginn des Lebens, steht seit jeher für Hoffnung und Zuversicht. So soll auch dieses Projekt im Zeichen der österlichen Botschaft von ganzem Herzen, also ab imo pectore, begangen werden.

  • Unser erstes Konzert wird am Vorabend des Sonntags Jubilate in der Himmelfahrtskirche in Dresden Leuben stattfinden.

  • Eine Wiederholung des Konzertes gibt es am 25. April im Dom Sankt Marien zu Wurzen.

  • Viele Konzerte mussten in den vergangenen Monaten meist ausfallen, wurden verlegt, oder konnten nur vor kleinem Publikum gespielt werden. Wir werden daher freischaffende MusikerInnen engagieren, die besonders in dieser Zeit von Dienstausfällen betroffen waren.

AB IMO PECTORE

Die Werke

Wir sehen in diesen turbulenten Zeiten mit Zuversicht unseren beiden Konzerten entgegen, in denen die folgenden Werke zum Vortrag gebracht werden sollen. Außerdem wird eine dafür eigens komponierte Uraufführung von Willy Wagner das Programm bereichern.

  • Robin Gaede

    Robin Gaede wurde am 7.7. 1999 in Stollberg im Erzgebirge geboren. Er erlernte mit fünf Jahren Geige und mit sieben das Klavier zu spielen. Später kam das Erlernen der Orgel hinzu. In den darauffolgenden Jahren nahm er mit dem Klavier an Wettbewerben wie “Jugend musiziert” meist in der Kategorie Ensemblespiel teil und legte die Oberstufenprüfung im Fach Klavier ab. Seit 2018 studiert er Kirchenmusik B in Dresden.

  • Vitali Aleshkevich

    1983 in Minsk (Belarus) geboren, erhielt er seine erste umfassende musikalische Ausbildung am Musikgymnasium bei der Staatlichen Belarusischen Musikakademie. Nach dem Abitur folgte ein Chordirigier-Studium an der Musikakademie in Petrozavodsk (Russland), das er 2007 erfolgreich abschloss. Danach leitete der junge Dirigent den Kammerchor des belarusischen Musikkünstlerverbandes „Salutaris“, mit dem er den 1. Preis beim Internationalen Chorwettbewerb in Minsk gewann. 2009-2012 studierte er Chorleitung bei Prof. Hans-Christoph Rademann an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Zusätzlich absolvierte er eine C-Ausbildung an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden, die er 2013 erfolgreich abschloss. Ab Oktober 2018 beginnt er dort die B-Ausbildung. Drei Mal nahm er als assistierender Dirigent bei den Projekten des Landesjugendorchester Sachsen teil. Als künstlerischer Leiter war er von 2014 bis 2015 beim Jugendsinfonieorchester der Musikschule Landkreis Meißen und in den Jahren 2015-2017 beim „Vocalis Ensemble Dresden“ tätig. Im August 2013 übernahm er die Stelle als Kantor in der Luth. Kirchgemeinde Heidenau-Dohna-Burkhardswalde, die er bis heute innehat. Außerdem leitet er zurzeit zahlreiche Chöre in Dresden und Umgebung.

  • Aaron Leps

    Aaron Leps wurde 1999 in Berlin-Spandau geboren und ist in Trebbin, südlich von Berlin aufgewachsen. Mit 5 Jahren begann er Klavierunterricht zu nehmen. Er sang unter anderem auch im Kinderchor mit. Im Alter von 8 Jahren begann er auch Tenorhornunterricht zu nehmen und spielte später auch im Posaunenchor der Kirchengemeinde. Im Jahre 2011 stand der Schulwechsel auf das Gymnasium an und somit war die Musikschule sehr gut erreichbar. Deswegen entschied er sich Klarinette zu erlernen. Später dann hat er auch an Auftritten der Big Band der Musikschule mitgewirkt. Als er 14 Jahre alt war wurde Orgel immer interessanter und er beschloss somit auch Orgelunterricht zu nehmen. Sowohl in der katholischen, als auch in der evangelischen Kirche wurden immer wieder viele Vertretungsgottesdienste abgedeckt und somit bekam er auch Erfahrung vom praktischen Orgelspiel im Gottesdienst. Nach dem Abitur 2017 ging er nach Frankreich in die Region rund um Paris, um ein Auslandsjahr zu absolvieren. Daneben hat er auch in einer evangelischen und katholischen Kirche als Vertretungsorganist ausgeholfen und somit den Horizont über Liturgie, Situation der Kirchen(musik), Gemeindeleben und Gottesdienst erweitert. 2018, nach der Rückkehr begann er in Dresden das Studium der Kirchenmusik. Immer wieder hat er Gottesdienste musikalisch begleitet. Seit Oktober 2019 spielt er regelmäßig Gottesdienst in der katholischen Herz-Jesu Kirche in Dresden und leitet dazu noch den Kirchenchor.

  • Lukas Schladebach

    Lukas Schladebach, geboren 1996 in Berlin, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 4 Jahren beim Kantor seiner Heimatstadt Beeskow als Klavierschüler und als Chorsänger des Kinderchores und der Kantorei. Während seiner Schulzeit wirkte er bei an Musicals und einer internationalen Operninszenierung in Deutschland und Polen mit. Gleichzeitig legte er an der hiesigen Musikschule die Mittel- und Oberstufenprüfung im Fach Klavier und Musiktheorie ab, und begann mit dem Orgelunterricht. Es folgte ein Studium der Kirchenmusik (C) in Berlin am C-Seminar der Universität der Künste, u. A. als Schüler von Helmut Hoeft. Seit 2018 studiert Lukas Schladebach Kirchenmusik (B) in Dresden an der Hochschule für Kirchenmusik und leitet seit dem Frühjahr 2019 den Chor der Gemeinde St. Marien in Dresden-Cotta.

  • Emelie Walther

    Emelie Walther, ursprünglich aus Hof an der Saale, lebt seit sechs Jahren in Dresden. 2018 schloss sie ihr Doppelstudium in Kirchenmusik und Schulmusik mit dem Bachelor erfolgreich ab und vertieft nun ihre Fähigkeiten im Aufbaustudiengang Kirchenmusik A und dem Master of Education. In Dresden und Umgebung leitet die 25 Jährige zwei Chöre und wirkte bereits bei vielen Konzerten und Projekten an der Hochschule für Kirchenmusik und der HfM Dresden mit. Schulpraktika in Spanien und Chile sowie eine achtmonatige Weltreise führten sie ins Ausland und ließen die Liebe zur Musik vieler Genres weiter wachsen.

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Hochschule für Kirchenmusik Dresden

Käthe-Kollwitz-Ufer 97 01309 Dresden

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