Wer die Musik liebt, kann nie ganz unglücklich werden.“ (Franz Schubert)

 

Der am 31. Januar 1797 geborene Franz Schubert begann schon früh seine kompositorische Arbeit. Bereits im Jahre 1810 schuf er die Klavierfantasie in G-Dur zu vier Händen. Darauf folgten viele geistliche Werke (darunter 6 lateinische Messen und die Deutsche Messe), aber auch Bühnenwerke und rund 600 Lieder (darunter die Zyklen „Die schöne Müllerin“ und „Die Winterreise“).

 

 

Nach kurzer Krankheit verstarb Schubert im jungen Alter von 30 Jahren im Haus seines Bruders Ferdinand Schubert. Vor allem den Vater betrübte es sehr. In einem Brief an den älteren Bruder schreibt er: „Darum fasse Mut und inniges Vertrauen auf Gott; er wird Dich stärken damit du nicht unterliegst, und dir eine frohe Zukunft gewähren.“ 

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Luise Wenk (*1997)

Geht es nicht gerade darum in der Passionszeit? Vertrauen fassen, dass Jesus Christus uns erlösen wird und über den Tod hinaus nicht von uns weicht? Wir sind überzeugt, dass man in den schweren Zeiten des Lebens im Gottesdienst und Gebet neue Kraft finden kann. Aber nicht nur in der Passionszeit wenden wir uns vertrauensvoll an Gott, sondern an jedem Sonntag und in jeder Feier der heiligen Eucharistie.

 

Für unser Kantatenprojekt haben wir uns Schuberts zweite lateinische Messe ausgesucht, die Messe in G-Dur. Er schuf sie im Alter von 18 Jahren für Chor, Sopran-, Tenor- und Bass-Solo, 2 Violinen, Bratsche und Basso Continuo. Später erweiterte er sie um Trompeten und Pauken. Wir bringen die Endfassung, die Ferdinand Schubert um Oboen und Fagotte erweitert hat, zu Gehör.

 

Luise Wenk & Benjamin Sawicki

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Benjamin Sawicki (*1990)